Andreas Eschbach - Das Jesusvideo , 1997 (8/10)
Spannender Roman, interessante Idee (ähnlich wie bei Michael Crichtons´ Timeline, erschienen 2000), macht insgesamt Spaß zu lesen. Sehhr gut gefallen hat mir sein Einwand über Sekten, auch wenn es ziemlich kurz gehalten wird. Nicht ganz gelungen finde ich jedoch die sehr stereotype Darstellung des Bösewichts, der zum Ende hin dann - für mich unverständlich - unbedacht handelt.
Gelesen Mitte Oktober
Donnerstag, 12. November 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Khaled Hosseini - Der Drachenläufer , 2003 (10/10)
Erst durch die Nominierung der Verfilmung dieses Buches für den Golden Globe Anfang 2008 erfuhr ich erst über den Autor. Der Film gehört für mich zu den besten Dramen des Jahrzehnts, und auch das Buch, was ich erst jetzt gelesen habe, ist sehr bewegend. Hosseini verarbeitet hier viel autobiographisches, mit so viel Gefühl, dass man beim Lesen mit ihm lacht und auch mit ihm weint...die Höchstnote.
Gelesen: 04.08.-08.08.09
Erst durch die Nominierung der Verfilmung dieses Buches für den Golden Globe Anfang 2008 erfuhr ich erst über den Autor. Der Film gehört für mich zu den besten Dramen des Jahrzehnts, und auch das Buch, was ich erst jetzt gelesen habe, ist sehr bewegend. Hosseini verarbeitet hier viel autobiographisches, mit so viel Gefühl, dass man beim Lesen mit ihm lacht und auch mit ihm weint...die Höchstnote.
Gelesen: 04.08.-08.08.09
Guillermo Martinez - Der langsame Tod der Luciana B., 2008 (9/10)
Der aktuelle Thriller des argentinischen Erfolgautors besticht durch faszinierende Spannung bei einer minimalistischen Handlungsbreite. Am Ende möchte man gar nicht glauben, dass das alles gewesen sein soll (auch einziger Schwachpunkt), doch das Lesen macht ungemein Spaß. Interessant finde ich vor allem die Sichtweise des fiktiven Autors zum realen Leben.
Gelesen Ende Juli ´09
Der aktuelle Thriller des argentinischen Erfolgautors besticht durch faszinierende Spannung bei einer minimalistischen Handlungsbreite. Am Ende möchte man gar nicht glauben, dass das alles gewesen sein soll (auch einziger Schwachpunkt), doch das Lesen macht ungemein Spaß. Interessant finde ich vor allem die Sichtweise des fiktiven Autors zum realen Leben.
Gelesen Ende Juli ´09
Montag, 27. Juli 2009
Jostein Gaarder - Das Kartengeheimnis, 1990 (10/10)
Für dieses Buch alleine müsste ich die Skala auf 11 Punkte erweitern, ich kenne sonst keins, was als Lebensbejahendes UND zugleich philosophisches Werk tituliert werden könnte. Da ist "Der Alchimist" dagegen nur die Hälfte wert (was ich auch überbewertet finde!). Eine magische Geschichte, die - in einem Satz - nichts weniger aussagt als: Wir leben nur dieses eine mal auf der Welt, ERLEBE das tägliche Wunder des Lebens!
Gelesen: 20.07.-25.07.09
Für dieses Buch alleine müsste ich die Skala auf 11 Punkte erweitern, ich kenne sonst keins, was als Lebensbejahendes UND zugleich philosophisches Werk tituliert werden könnte. Da ist "Der Alchimist" dagegen nur die Hälfte wert (was ich auch überbewertet finde!). Eine magische Geschichte, die - in einem Satz - nichts weniger aussagt als: Wir leben nur dieses eine mal auf der Welt, ERLEBE das tägliche Wunder des Lebens!
Gelesen: 20.07.-25.07.09
Guillermo Martinez - Die Pythagoras Morde, 2003 (9/10)
Per Zufall in der Stadtbücherei entdeckt, und keine Sekunde bereut. Der Mathematiker Martinez schreibt über einen eigentlich recht normalen Kriminalfall, baut allerdings eine ganze Reihe von mathematischen Thesen ein und macht es dadurch zu einem echten Vergnügen! Das Buch ist längst verfilmt worden ("The Oxford Murders", mit Elijah Wood u. John Hurt), ich freue mich auf seine anderen!
Gelesen: 25.-26.07.09
Per Zufall in der Stadtbücherei entdeckt, und keine Sekunde bereut. Der Mathematiker Martinez schreibt über einen eigentlich recht normalen Kriminalfall, baut allerdings eine ganze Reihe von mathematischen Thesen ein und macht es dadurch zu einem echten Vergnügen! Das Buch ist längst verfilmt worden ("The Oxford Murders", mit Elijah Wood u. John Hurt), ich freue mich auf seine anderen!
Gelesen: 25.-26.07.09
Mittwoch, 15. Juli 2009
Jilliane Hoffman - Vater Unser (7/10)
Jilliane Hoffman hat mit "Cupido" eines der spannendsten Bücher überhaupt geschrieben, somit ist die Meßlatte bei ihr sehr hoch. Auch dieser Roman handelt von einer Staatsanwältin, wir erfahren über interne Handlunsabläufe der Staatsanwaltschaft, es gibt einen kurzen Abriß über Schizophrenie, und, ach ja, nebenbei noch einen Familienmord aufzuklären. Das Buch ist spannend, aber so richtig zünden - wie die zwei Vorgänger - tut es nicht.
Gelesen anfang Juli 2009
Jilliane Hoffman hat mit "Cupido" eines der spannendsten Bücher überhaupt geschrieben, somit ist die Meßlatte bei ihr sehr hoch. Auch dieser Roman handelt von einer Staatsanwältin, wir erfahren über interne Handlunsabläufe der Staatsanwaltschaft, es gibt einen kurzen Abriß über Schizophrenie, und, ach ja, nebenbei noch einen Familienmord aufzuklären. Das Buch ist spannend, aber so richtig zünden - wie die zwei Vorgänger - tut es nicht.
Gelesen anfang Juli 2009
Freitag, 26. Juni 2009
Ken Follett - Die Tore der Welt (8/10)
Es mag nicht jedermanns Geschmack sein, über was Follett hier auf 1300 Seiten geschrieben hat, fesselnd ist es jedenfalls! Positiv ist auch, dass die Lektüre des ersten Teils (Die Säulen der Erde) nicht notwendig ist. "Pfeiler der Macht" bleibt zwar unerreicht, lesenswert sind die Tore allemal!
Gelesen: Anfang Juni 2009
Es mag nicht jedermanns Geschmack sein, über was Follett hier auf 1300 Seiten geschrieben hat, fesselnd ist es jedenfalls! Positiv ist auch, dass die Lektüre des ersten Teils (Die Säulen der Erde) nicht notwendig ist. "Pfeiler der Macht" bleibt zwar unerreicht, lesenswert sind die Tore allemal!
Gelesen: Anfang Juni 2009
Samstag, 20. Juni 2009
Andreas Eschbach - Quest (9/10)
Ein älterer Roman von Eschbach, 2001 erschienen, der nichts weniger verspricht als "Die Geschichte des größten Abenteuers aller Zeiten". Nun, den Ursprung allen Lebens zu suchen, denn alles Leben ist, wie man in ferner Zukunft herausgefunden hat, miteinander verwandt, ist in der Tat ein fantastisches Abenteuer. Unsterblichkeit, unendlicher Reichtum, ja sogar Gott selbst ist laut Legenden dort anzutreffen. Daraus schafft Eschbach ein sehr spannende Geschichte, die auch menschliche Schwächen u. Begierden miteinander verwebt und dem Leser die Frage suggeriert, was uns einzigartig macht. Die Höchstzahl bekommt der Roman nicht, da das Ende zu kurz gefasst ist.
Gelesen: 15.-20.06.09
Ein älterer Roman von Eschbach, 2001 erschienen, der nichts weniger verspricht als "Die Geschichte des größten Abenteuers aller Zeiten". Nun, den Ursprung allen Lebens zu suchen, denn alles Leben ist, wie man in ferner Zukunft herausgefunden hat, miteinander verwandt, ist in der Tat ein fantastisches Abenteuer. Unsterblichkeit, unendlicher Reichtum, ja sogar Gott selbst ist laut Legenden dort anzutreffen. Daraus schafft Eschbach ein sehr spannende Geschichte, die auch menschliche Schwächen u. Begierden miteinander verwebt und dem Leser die Frage suggeriert, was uns einzigartig macht. Die Höchstzahl bekommt der Roman nicht, da das Ende zu kurz gefasst ist.
Gelesen: 15.-20.06.09
Dienstag, 16. Juni 2009
Niklas Frost - Crash. Ein Düsseldorf Krimi (1/10)
Ich habe mal gezielt nach Düsseldorfern Autoren gesucht, das erste Buch nahm ich direkt.
Es ist leider...ein Flop. Schon nach 10 Seiten ist mir der Protagonist derart unsymphatisch, dass ich seine Dialoge direkt überfliege; ein paar Seiten später fange ich sogar an, mehrere Seiten weiterzublättern.
Mir gefällt weder der Schreibstil von Frost, noch ist die Geschichte annähernd so spannend (erzählt), wie es der Buchrücken verspricht. Eher nervig!
Gelesen (halb): Herbst 2008
Ich habe mal gezielt nach Düsseldorfern Autoren gesucht, das erste Buch nahm ich direkt.
Es ist leider...ein Flop. Schon nach 10 Seiten ist mir der Protagonist derart unsymphatisch, dass ich seine Dialoge direkt überfliege; ein paar Seiten später fange ich sogar an, mehrere Seiten weiterzublättern.
Mir gefällt weder der Schreibstil von Frost, noch ist die Geschichte annähernd so spannend (erzählt), wie es der Buchrücken verspricht. Eher nervig!
Gelesen (halb): Herbst 2008
John Grisham - Berufung (8/10)
Diesmal gibt es neben der bewährten Gerichtsstory (Schadensersatz) auch einen Einblick in den politischen Wahlkampf des amerikanischen Rechtssystems - es geht um die Berufung von Richtern in den Supreme Court. Und diesen kritisiert Grisham stark! Er kritisiert ein System, indem verschiedene Interessensgruppen oder Firmen - im Buch Krane Chemical - ihre rendite-orientierten Ziele durch den passenden Richter erreichen od. maximieren können. Gutes, weil realistisches Ende.
Gelesen: 28.05.-01.06.09
Diesmal gibt es neben der bewährten Gerichtsstory (Schadensersatz) auch einen Einblick in den politischen Wahlkampf des amerikanischen Rechtssystems - es geht um die Berufung von Richtern in den Supreme Court. Und diesen kritisiert Grisham stark! Er kritisiert ein System, indem verschiedene Interessensgruppen oder Firmen - im Buch Krane Chemical - ihre rendite-orientierten Ziele durch den passenden Richter erreichen od. maximieren können. Gutes, weil realistisches Ende.
Gelesen: 28.05.-01.06.09
Andreas Eschbach - Ausgebrannt (10/10)
Was passiert mit der Welt, wenn das Öl ausgeht? Und...wem ist denn eigentlich bewußt, dass vor gerade mal 150 Jahren das Erdöl noch in der Weltwirtschaft und Produktion völlig unbedeutend war; heute ist es aus der Industrie gar nicht mehr wegzudenken, und Eschbach führt uns sehr schön vor Augen, wie eng der rasende Entwicklungssprung der Menschheit mit der multifaktoriellen Verwendung des Erdöls verzahnt ist.
Das Buch ist sehr gut recherchiert, eine spannende Story u. eine stimmige Zukunftsvision. Dafür die Höchstnote!
Gelesen: Herbst 2008
Was passiert mit der Welt, wenn das Öl ausgeht? Und...wem ist denn eigentlich bewußt, dass vor gerade mal 150 Jahren das Erdöl noch in der Weltwirtschaft und Produktion völlig unbedeutend war; heute ist es aus der Industrie gar nicht mehr wegzudenken, und Eschbach führt uns sehr schön vor Augen, wie eng der rasende Entwicklungssprung der Menschheit mit der multifaktoriellen Verwendung des Erdöls verzahnt ist.
Das Buch ist sehr gut recherchiert, eine spannende Story u. eine stimmige Zukunftsvision. Dafür die Höchstnote!
Gelesen: Herbst 2008
Mittwoch, 27. Mai 2009
Andreas Eschbach - Kelwitts Stern (6/10)
Ein ausserirdischer Besucher auf Sinnsuche entscheidet sich für eine Reise zu "seinem" Planeten, der Erde. Wie sieht ein pubertierender, unerfahrener Abenteurer die fremde Welt, wenn er zudem eine unerwartete Notlandung vornehmen muss? Eine lustige Geschichte mit einer Menge ironischer Spitzen zu alltäglichen Lebensweisen nicht nur der Europäer; für einen Eschbach jedoch deutlich zu...lahm.
Gelesen 08.05.-12.05.09
Ein ausserirdischer Besucher auf Sinnsuche entscheidet sich für eine Reise zu "seinem" Planeten, der Erde. Wie sieht ein pubertierender, unerfahrener Abenteurer die fremde Welt, wenn er zudem eine unerwartete Notlandung vornehmen muss? Eine lustige Geschichte mit einer Menge ironischer Spitzen zu alltäglichen Lebensweisen nicht nur der Europäer; für einen Eschbach jedoch deutlich zu...lahm.
Gelesen 08.05.-12.05.09
Daniel Kehlmann - Beerholms Vorstellung (10/10)
Das Erstlingswerk von dem Bestseller-Autoren D.K. las ich...an einem einzigen Tag! Eine kompromisslose Vorführung eines hochbegabten, gelangweilten und unglücklichen Menschen. Das interessanteste an der Hauptfigur ist sicherlich seine arrogante Art, die den Leser grade deswegen derart fesselt, dass man mit ihm fast leiden möchte. Klasse!
Gelesen 05.05.09
Das Erstlingswerk von dem Bestseller-Autoren D.K. las ich...an einem einzigen Tag! Eine kompromisslose Vorführung eines hochbegabten, gelangweilten und unglücklichen Menschen. Das interessanteste an der Hauptfigur ist sicherlich seine arrogante Art, die den Leser grade deswegen derart fesselt, dass man mit ihm fast leiden möchte. Klasse!
Gelesen 05.05.09
Montag, 19. Januar 2009
Andreas Eschbach - Exponentialdrift (8/10)
Die Geschichte an sich ist schnell erzählt - Mann wacht nach einem Koma auf u. fühlt sich fremd in seinem Körper, vermutet sogar, er sei ein Ausserirdischer. Was Eschbach daraus macht, u. v. a., wie das Buch entstanden ist (fortlaufender Entstehungsroman in der FAZ) ist eine wahre Freude.
Lediglich die Auflösung hat mich leicht enttäuscht.
Erwähnenswert ist auch der Anhang, in dem Eschbach ausgiebig darüber schreibt, wie dieses Buch entstanden ist.
Die Geschichte an sich ist schnell erzählt - Mann wacht nach einem Koma auf u. fühlt sich fremd in seinem Körper, vermutet sogar, er sei ein Ausserirdischer. Was Eschbach daraus macht, u. v. a., wie das Buch entstanden ist (fortlaufender Entstehungsroman in der FAZ) ist eine wahre Freude.
Lediglich die Auflösung hat mich leicht enttäuscht.
Erwähnenswert ist auch der Anhang, in dem Eschbach ausgiebig darüber schreibt, wie dieses Buch entstanden ist.
Stanislaw Lem - Solaris (8/10)
Ich muss gestehen, dass ich zuerst Soderberghs´Solaris gesehen habe, den ich nach wie vor wundervoll finde. Die russische Version habe ich noch nicht gesehen...(werde ich wahrscheinlich auch nie!).
Das Buch ist sehr detailreich; zum Ende hin habe ich viele Seiten regelrecht überflogen.
Acht Punkte gebe ich trotzdem, da es für die damalige Zeit (schon über 30 Jahre her) ein gewagtes Buch war.
Ich muss gestehen, dass ich zuerst Soderberghs´Solaris gesehen habe, den ich nach wie vor wundervoll finde. Die russische Version habe ich noch nicht gesehen...(werde ich wahrscheinlich auch nie!).
Das Buch ist sehr detailreich; zum Ende hin habe ich viele Seiten regelrecht überflogen.
Acht Punkte gebe ich trotzdem, da es für die damalige Zeit (schon über 30 Jahre her) ein gewagtes Buch war.
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